Alvina Stang, Raphael Schwarz, Henning Ernst, Stefanie Graner, Margit Leitz, Horst Strümann, Sarah Keilbach, Antje Rudolph (von links) mit den drei Entwürfen.

Heilbronn | "Die Broschüren sind alle toll geworden!“ Margit Leitz war bei ihrem Besuch in der Villa Nestle sichtlich beeindruckt von der Leistung der Bereiche Typografie und Schriftgrafik im Berufskolleg für Grafik-Design. Margit Leitz, Stiftungsvorstand der Louis Leitz Stiftung, hatte fünf Studierende der Schule für Gestaltung des Kolping-Bildungszentrums Heilbronn damit beauftragt, Aktualisierungsvorschläge für den Stiftungsprospekt zu entwerfen.

Leitz – den grünen Schriftzug kennt man von Büro-Ordnern. Margit Leitz ist in der Tat eine Nachfahrin des legendären Louis Leitz, der im Jahr 1896 die Büro-Organisation mit der Erfindung der „Hebel-Mechanik“ revolutionierte. Nach dem Verkauf des Familienunternehmens 1998 verständigten sich die 40 ehemaligen Gesellschafter und Gesellschafterinnen im November 2001 darauf, die gemeinnützige Louis Leitz Stiftung zu gründen. 

Diese Stiftung fördert beispielhafte Ausbildungsprojekte für benachteiligte junge Menschen. Genau diese Zielsetzung hatte die fünf Studenten und ihre Dozentin Antje Rudolph wohl auch bewogen, trotz Prüfungsdruck in ihrer Freizeit ehrenamtlich an der Aktualisierung der Broschüre mitzuarbeiten. Drei Entwürfe sind entstanden.  

Der Gestaltungsvorschlag von Alvina Stang, Raphael Schwarz und Henning Ernst orientierte sich eng am bisherigen Flyer. Stefanie Graner wurde da schon spezifischer in ihrer Version. Mit der Farbe Mintgrün peppte sie den in Rot, Schwarz und Weiß gehaltenen Flyer auf. Fotografische Elemente bestimmten den Entwurf von Sarah Keilbach.

„Es war wirklich eine ausgezeichnete Präsentation!“ Das Lob von Margit Leitz bezog sich sowohl auf die Entwürfe als auch auf die Motivation der Projektteilnehmer/-innen, die sie bei der Vorstellung erläuterten. Die Entscheidung werde dem Stiftungsrat auf seiner Sitzung Anfang März bestimmt schwer fallen. Wer das Rennen macht, dessen Name wird als Urheber auf dem neuen Prospekt stehen. Leitz: „Das ist dann sicherlich eine gute Referenz für Ihre Bewerbungen.“

 

 

Samstag, 4. Februar 2012
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