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Geschichte

 

Das Bildungswerk wurde am 30. Dezember 1971 ins Vereinsregister des Amtsgerichts Stuttgart eingetragen und später mehrfach umbenannt. Neben Schulabschlüssen des zweiten Bildungswegs wurden nun verstärkt Maßnahmen für die Bundesanstalt für Arbeit durchgeführt. Die Neufassung des Arbeitsförderungsgesetzes (AfG) von 1969 bot vermehrte Möglichkeit zur Förderung von Arbeitslosen, Lehrstellenbewerbern und Stellenwechslern. Als Reaktion auf die Wirtschaftskrise 1967/68 wurden nun Aus- und Weiterbildungen bzw. Umschulungen in weit größerem Maßstab gefördert als bis dahin üblich. Durch die Gründung eines rechtsfähigen Vereins, also eines eigenen Kolping-Bildungswerks, konnten Mittel nach dem AfG zur Förderung der Erwachsenenbildung in Anspruch genommen werden. Damit reagierte man auf die Veränderungen in der politischen Landschaft und führte die Tradition und das Anliegen des Namensgebers fort, der Bildung als eine der Grunddimensionen menschlicher Entfaltung begreift.


In den folgenden Jahrzehnten hat sich das KBW kontinuierlich erweitert. Neben dem Stuttgarter Standort entstanden Berufskollegs und Bildungszentren in Bad Mergentheim, Riedlingen, Rottenburg, Schwäbisch Gmünd, Ellwangen, Fellbach, Heilbronn, Ravensburg, Crailsheim und Schwäbisch Hall.


Den auch architektonisch sichtbaren Schritt zum Unternehmenssitz vollzog das KBW im Herbst 2004, als die Stuttgarter Zentrale das alte Bad Cannstatter Kolpinghaus verließ und das neue Gebäude in der Rosensteinstraße 30 bezog. Seit 2001 hat das Kolping-Bildungswerk Württemberg e. V. einen Aufsichtsrat und einen hauptberuflichen Vorstand. Das KBW Württemberg ist Mitglied in der Arbeitsgemeinschaft der Kolping-Bildungsunternehmen Deutschland und in der Qualitätsgemeinschaft der Kolping-Bildungsunternehmen. Seit 2007 ist das Unternehmen nach DIN EN ISO 9001:2000 zertifiziert.