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Bildungszentrum Rottenburg
Bildungszentrum Rottenburg

Fachhochschulreife am Kolping-Berufskolleg Vollzeit

in 1 Jahr. Vollzeitunterricht mit Zuordnung (je nach vorheriger Ausbildung) zu einem der Schwerpunktfächer Wirtschaft, Biologie mit Gesundheitslehre, Gestaltung, Technische Physik.
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Fachhochschulreife am Berufskolleg Teilzeit

in 2 Jahren. Teilzeitunterricht an 3 Abenden pro Woche mit der Möglichkeit, parallel in Ihrem bisherigen Beruf weiterzuarbeiten. mehr …

Flyer zum Downloaden

Erfahrungsbericht eines Berufskolleg-Absolventen (Schwerpunkt Wirtschaft)

Nach meiner Ausbildung zum IT- Systemkaufmann im Sommer 2011 stellte sich für mich die Frage, ob ich mich direkt ins Arbeitsleben stürzen sollte oder studieren soll, um meine beruflichen Qualifikationen zu steigern.

 

Da es zu diesem Zeitpunkt schon recht spät war - soweit ich es noch richtig weiß, war es Juni - musste ich mit Erschrecken feststellen, dass die Anmeldefristen der staatlichen Schulen schon längst abgelaufen waren. Also suchte ich nach einer Alternative, bis ich schließlich auf das Kolping-Bildungszentrum Rottenburg stieß.

 

Nach meiner Anmeldung auf den Fachbereich Wirtschaft konnte die Schule losgehen. Meine anfänglichen Ängste die Schulbank wieder zu drücken legten sich schnell. Unsere Lehrer fingen mit den „Basics“ an, die ich auch noch aus Realschulzeiten kannte.

 

Besonders beeindruckt war ich von den Kapazitäten, die diese kleine aber doch feine Schule bieten konnte. In jedem Raum war ein Beamer, DVD-Player sowie ein Surround-System vorhanden.

 

Das Jahr nahm seinen Lauf und unsere Klasse wuchs immer mehr zusammen, und wir haben viele positive Dinge erlebt. Auch viele Freundschaften sind entstanden!

 

Nach meinem erfolgreichem Abschluss am Kolping-Bildungszentrum habe ich nun ein Duales Studium der Wirtschaftsinformatik mit Fachrichtung Application Management an der DHBW Stuttgart mit Ausbildungsbetrieb der T-Systems International GmbH begonnen. Die Vorbereitung aus Rottenburg auf dieses Studium war sehr gut!

 

Zunächst hatte ich meinen ersten Theorieblock absolviert, nun bin ich im Konzern tätig. Ich werde mich nun auf das Projektmanagement spezialisieren mit enormen Aufstiegschancen!

 

Als persönliches Fazit kann ich über die letzten 1,5 Jahre sagen: das Kolping ist eine sehr gute Bildungseinrichtung in der ich eine sehr gute Zeit meines Lebens verbracht habe. Ich würde diesen Weg auf jeden Fall wieder gehen und kann es Jedem nur wärmstens empfehlen!

 

Besonderen Dank möchte ich hier noch folgenden Lehrern aussprechen: Frau Dr. Wolf, Frau Grässle- Huang, Frau Friedrich, Herrn Lipski, Herr Kellermann und Herr  Eckert.

Tobias Kasper, 17.01.2013

 

Eva Maria Sailer mit einem Rückblick auf das Abend-Berufskolleg

 

Ich besuchte die Kolping Abendschule (Berufskolleg) in Rottenburg von 2007 bis 2009. Zu dieser Zeit arbeitete ich bereits seit einem Jahr als Erzieherin in einer 100% Anstellung in einer Kindertagesstätte in Sindelfingen. Ich war 21 Jahre alt. Mein Ziel war es die Fachhochschulreife zu erlangen um Soziale Arbeit studieren zu können. Es war eine schöne Zeit, mit vielen netten Menschen aber auch eine anstrengende Zeit, die viel Disziplin erforderte. Es war nicht immer einfach nach der Arbeit am Montag, Dienstag, Donnerstag von 18 Uhr bis 22 Uhr und zum Teil auch Samstags wieder die Schule zu besuchen. In den Mittagspausen bei der Arbeit und am Wochenende war lernen angesagt um die Matheklausuren, Chemie- und Physikaufgaben sowie die anderen Fächer zu bestehen. Doch die harte Arbeit hat sich gelohnt. Mit einem Preis habe ich die Abendschule nach 2 Jahren abgeschlossen. Mit meiner Fachhochschulreife, meiner Ausbildung und meiner Berufserfahrung in der Tasche ergatterte ich ein Stipendium der „Stiftung Begabtenförderungswerk“ und konnte mein Vollzeitstudium in Angriff nehmen.

An der Hochschule Esslingen studierte ich Soziale Arbeit. Hierbei war mir meine Berufserfahrung, die ich neben der Fachhochschulreife sammeln konnte immer von Vorteil. Meine Bachelorthesis schrieb ich zu dem Thema „Bürgerschaftliches Engagement und Soziale Arbeit“. Im Februar 2013 schloss ich mein Studium ebenfalls sehr erfolgreich ab.

Im März 2013 beginne ich einen berufsbegleitenden Master in „Management und Führungskompetenz“ an der Katholischen Hochschule Freiburg, Campus Stuttgart. Ergänzend arbeite ich als Leitungsassistentin in der Caritas Region Fils-Neckar-Alb.

Ohne Die berufsbegleitende Abendschule des Kolping Bildungswerk wäre mir dieser berufliche Aufstieg so nicht möglich gewesen. Neben den schulischen Kenntnissen habe ich auch Erfahrungen gemacht, die meine Fähigkeiten in Bereichen wie Organisationstalent, Motivation, Kommunikationsfähigkeit, logisches Verstehen, Belastungsfähigkeit, Flexibilität, Eigeninitiative und Analytisches Denkvermögen sowie Disziplin weiterentwickelt haben. Sowohl im Studium als auch in meiner weiteren beruflichen Laufbahn sind mir diese immer von Vorteil.

Eva Maria Sailer, 07.02.2013
Leitungsassistentin in der Caritas Region Fils-Neckar-Alb
und Master-Studentin

 

Erfahrungsbericht eines Abendkolleg-Absolventen

Hallo lieber Herr Schwarz,

es freut mich doch immer wieder vom Kolping-Berufskolleg zu lesen oder zu hören, da ich sehr gerne auf diese wertvolle Zeit zurückblicke. Für mich waren die zwei Jahre Abendschule eine sehr gute inhaltliche, aber auch persönliche Vorbereitungszeit für meinen weiteren Lebensweg. (Auch oder gerade wiel es eine sehr anstrengende Zeit war: 100% arbeiten im Krankenhaus in drei Schichten und drei mal in der Woche die Schulbank drücken...) Ich habe in dieser Zeit für mich gelernt, dass ich etwas leisten kannn, wenn ich ein Ziel vor Augen habe. Ja, und sogar auch in Mathematik oder Physik... Nach dem Abschluss in Rottenburg habe ich in Esslingen Pflegepädagogik studiert. Bereits während dem Studium habe ich dann an der Pflegeschule am Uniklinikum Tübingen gearbeitet und im letzten Semester konnte ich dann bereits meine feste Stelle in Stuttgart am Marienhospital an der Schule für Gesundheits- und Krankenpflege antreten. Hier habe ich dann zunächst als Lehrer gearbeitet. Doch schon nach einem Jahr war die Stelle der Schulleitung vakant und ich war von heute auf morgen Schulleiter... Habe in dieser Zeit wieder viel gelernt. Während dieser Zeit begann ich auch zunehmend in der Fort- und Weiterbildung von Fachkräften lehrend tätig zu werden. Im vergangenen Jahr kam es dann erneut zu einer Veränderung. Seit dem 01.10.2012 bin ich Geschäftsführer und Schulleiter der Akademie für Gesundheit und Soziales gGmbH in Sigmaringen. Ich bin nebenbei weiterhin als Dozent in der Fort- und Weiterbildung tätig und habe auch einen kleinen Lehrauftrag an einem Berufskolleg für Gesundheit und Pflege. Des Weiteren bin ich seit 2011 Doktorand an der PH Ludwigsburg und arbeitze somit berufsbegleitend an meiner Doktorarbeit.
Ja und privat hat sich in dieser Zeit auch viel getan. Ich habe geheiratet und bin stolzer Papi einer mittlerweile 6jährigen Tochter....
Wie gesagt, die Zeit in Rottenburg möchte ich nicht vermissen. Auch für meine eigene Lehrtätigkeit habe ich gelernt, wie hilfreich es ist, wenn es Lehrer gibt, die an einen glauben und die einem Mut machen. So habe ich es damals in Mathe von einer 5 auf eine gute 2 geschafft...
Sehr gerne dürfen Sie meinen Bericht verwenden.

Ganz herzliche Grüße aus Stuttgart,

Thomas Gentner, B.A.
Pflegepädagoge
RbP

19.01.2013