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Fellbach
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Die Akademie Fellbach in der Presse

Ein wichtiger Tag für unsere Schülerinnen und Schüler

Fellbach (tw): Alle Jahre wieder laden die Schüler- und Lehrerschaft sowie die Schulleitungen der Akademie Fellbach zum Tag der offenen Tür am 23.11.2013 ein. Der Tag ist für die Schülerinnen und Schüler eine wichtige Möglichkeit, ihre Arbeitsergebnisse und das Schulleben der Öffentlichkeit zu präsentieren.

 

Kaufmännische und kreative Berufskollegs waren bis zum Schuljahr 2011/12 der Schwerpunkt an der Akademie Fellbach, seither hat der Standort sich weiterentwickelt: Mit dem Auf- und Ausbau der Kolping-Realschule und des Kolping-G9-Gymnasiums konnte das Angebot an der Akademie erfolgreich um den allgemeinbildenden Bereich erweitert werden.

 

„Wir sehen noch Entwicklungspotentiale, was neue Bildungsangebote im allgemeinbildenden Bereich betrifft“, so die Akademieleiterin, Silvia Rippa-Louis, deren pädagogisches Konzept im Bereich der Realschule und des Gymnasiums bei den Eltern auf große Resonanz gestoßen ist.

 

Für das Schuljahr 2014/15 plant die Leiterin, das 6-jährige Wirtschaftsgymnasium (6WG) um einen sozialwissenschaftlichen Zweig zu ergänzen, denn für das laufende Schuljahr ist es der Akademie leider nicht gelungen, eine neue Klasse im 6WG zu bilden. „Wir hoffen, dass sich dafür diejenigen Schülerinnen und Schüler begeistern können, die keinen Bezug zu wirtschaftlichen Themenstellungen haben“.

 

Sowohl die Unterstufe der allgemeinbildenden Schulen als auch die Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe der Berufskollegs und des Technischen Gymnasiums freuen sich auf den Tag der offenen Tür, der ein wichtiger Schaukasten für ihre Arbeiten und Projekte ist. Auch sind für die hoffentlich zahlreichen Besucher interessante Mitmach-Angebote geplant, unter anderem eine Live-Photoshop-Bearbeitung bei der Eingangsklasse des Technischen Gymnasiums.

 

Tag der offenen Tür der Akademie Fellbach
23.11.13, 14-17 Uhr
Baumschulenweg 2/1
70736 Fellbach

 

Gymnasium ohne Turbo in Gründung

Die Kolping Akademie expandiert auf dem Bauknecht-Gelände

 

Mit 22 Gymnasien ist zum Schuljahr 2012/2013 der G9-Schulversuch in Baden-Württemberg gestartet, weiteren 22 Gymnasien hat Kultusminister Andreas Stoch kürzlich die Teilnahme vom kommenden Schuljahr an gestattet. Mehr sollen es nicht werden. Eins aber geht vielleicht noch. Die Akademie Fellbach des Kolping-Bildungswerks hat die Zulassung eines neunjährigen Gymnasiums in privater Trägerschaft beantragt, und die Leiterin Silvia Rippa-Louis ist sehr zuversichtlich, dass die Genehmigung auch kommen wird.

 

"G9 ist ein großer Wunsch der Eltern", sagt die Akademie-Leiterin. Mit dem Turbo-Abitur mute man vielen Schülern Stress, wenig Freizeit und viel Nachhilfe zu. In dem dynamisch wachsenden Schulzentrum namens Bauknecht-Forum zwischen Baumschulenweg und Schmidener Weg soll im kommenden September mit einer fünften Klasse der Schulbetrieb aufgenommen werden. 'Das Interesse ist schon jetzt groß', versichert die Akademieleiterin. Das Schulgeld soll mit 150 Euro pro Monat moderat ausfallen.

 

Die Gründung des Kolping-Gymnasiums ist ein Teil der Umstrukturierung des Standortes Fellbach, der bislang hauptsächlich im Bereich der beruflichen Schulen aktiv war. In den nächsten Jahren sollen auf dem Gelände in unmittelbarer Bahnhofsnähe Zug um Zug der allgemeinbildende Bereich und das dazugehörige Betreuungskonzept unter der Federführung der Akademieleiterin stärker ausgebaut werden. Im vergangenen Jahr ist bereits die Kolping-Realschule erfolgreich gestartet, deren Förderkonzept auf der individuellen Differenzierung beruht. Derzeit werden in einer vollen Klasse 24 Kinder unterrichtet. 'Wir werden auch im G9-Gymnasium selbstverständlich die staatlich vorgegebenen Lehrpläne abbilden, aber wir werden als privater Bildungsträger alle Möglichkeiten nutzen, die uns im Bereich der nachhaltigen Förderung unserer Schülerinnen und Schüler zur Verfügung stehen.' Konkret ist das die Betreuung und Förderung in der Lernzeit am Nachmittag und das Schule-Kreativ-Angebot des popcollege.

 

Dieses Konzept geht auf, wie die Kolping-Realschule und das sechsjährige Wirtschaftsgymnasium mehr als deutlich zeigen. 'Die Rückmeldung der Eltern und Schüler ist bislang durchweg positiv', sagt die Leiterin, die im April 2011 den Fellbacher Kolping-Standort übernommen hat.

 

Das neue Kolping-G9-Gymnasium soll zwar einen musischen Schwerpunkt bekommen, doch sei eine musikalische Hochbegabung keinesfalls Voraussetzung für die Aufnahme, wie die Akademieleiterin betont. Sie legt Wert darauf, dass die Schüler Freude an Musik haben und die zwei zusätzlichen Musikstunden in der Woche nicht als Belastung empfinden.

 

In Zukunft wird das Schulzentrum - mit der Swiss International School ist eine weitere Privatschule dort ansässig -von der baulichen Entwicklung eines Schulcampus mit Parkhaus, Sporthalle und Wohnheim profitieren. Entsprechende Pläne hat die Stadtverwaltung im vergangenen Jahr vorgelegt. Für die Neubauten wird der Straßenraum des Schmidener Wegs herangezogen, die Straße selbst wird für Durchgangsverkehr geschlossen.

 

Quelle: Stuttgarter Zeitung, Ausgabe Ludwigsburg (Nr. 43), 20.02.2013, Seite Nr. 1

Ausbildung und Fachhochschulreife in einem Schritt

Jeannette Finkbeiner und Claudio Zuccharo

Jeannette Finkbeiner hat sich nach ihrem Realschulabschluss für das Berufskolleg entschieden, weil sie dort gleichzeitig eine Ausbildung machen und die Fachhochschulreife erwerben kann. Ihr Mitschüler Claudio Zuccaro hat bereits nach der mittleren Reife eine Lehre als Fotofachhändler abgeschlossen. Jetzt möchte er das Fotografieren zu seinem Beruf machen.

"Wir haben angefangen mit einer Lochkamera", erinnert sich die 18-jährige Schülerin aus Großheppach an das erste Jahr am Berufskolleg. Mit diesem einfachen Verfahren haben die Schüler das technische Prinzip einer Kamera gelernt. Später ging es weiter mit den handwerklichen Grundlagen der klassischen Fotografie wie Belichtung, Filmentwicklung und Vergrößerungen. Die Digitalfotografie und Bildbearbeitungsverfahren sind weitere Themen. Daneben stehen allgemeinbildende Fächer wie Deutsch, Englisch, Mathematik und Physik auf dem Lehrplan.

 

Zusatzunterricht für Fachhochschulreife

Wer zusätzlich zu den Pflichtfächern noch weitere Stunden in Deutsch, Englisch und Mathematik belegt, kann nach zwei Jahren die Fachhochschulreife erwerben. Das bedeutet im zweiten Schuljahr eine 40-Stunden-Woche. Offenbar lohnt sich der Aufwand: "Die Mehrheit unserer Schüler geht diesen Weg", sagt der Leiter des Berufskollegs, Joachim Graetz. Jeannette Finkbeiner und Claudio Zuccaro sind trotz der hohen Stundenzahl motiviert und finden, dass der Stundenplan gut organisiert ist: "Morgens machen wir Theorie, nachmittags Praxis."Die praktischen Aufgaben erledigen sie im großen Fotostudio der Schule. "Wir machen uns immer erst mal einen Plan und arbeiten dann in Gruppen", erzählt Finkbeiner. Bis zu vier Teams können gleichzeitig arbeiten, alle müssen bis zu einem bestimmten Termin abgeben. "Das ist eine gute Vorbereitung auf das Arbeitsleben",findet Joachim Graetz.

 

Arbeitsleben im Praktikum kennenlernen

Als Ergänzung zur schulischen Ausbildung sollen die Schüler ein Praktikum leisten. Jeannette Finkbeiner war vier Wochen mit den Pressefotografen des Zeitungsverlags Waiblingen unterwegs. Der Fellbacher Claudio Zuccaro, der "People-" und "Streetfotografie" mag, hat sein erstes Praktikum bei einem Fashionfotografen in Stuttgart gemacht und wird noch bei der Motorpresse Stuttgart reinschnuppern, um sich in einer anderen Richtung umzuschauen. Die Praktika dienen auch dazu, Kontakte zu knüpfen, um später im Berufsleben Fuß fassen zu können, meint Schulleiter Joachim Graetz.

 

Fotografie und Grafikdesign

In den Gängen des Gebäudes der Akademie Fellbach hängen Fotos, die die Schüler bei ihrer Studienfahrt nach Berlin gemacht haben. Architekturbilder hängen neben Nachtaufnahmen und Porträts. An einer anderen Wand sind Filmplakate zu sehen, auch eine Aufgabe, die die angehenden foto- und medientechnischen Assistenten zu lösen hatten.

 

Arbeitsfeld "Social Media"

"Unsere Schüler lernen nicht nur fotografieren, sondern auch, was man mit den Aufnahmen machen kann", erklärt Joachim Graetz, selbst Diplom-Grafikdesigner. Auch Grafikdesign steht auf dem Stundenplan. "Das kann ein klassisch ausgebildeter Fotograf nicht", so Graetz, der mit der Berufsbezeichnung "staatlich geprüfter foto- und medientechnischer Assistent" hadert. "Unsere Absolventen sind Profifotografen", betont er. Sie haben die Möglichkeit in Fotostudios oder Werbeagenturen zu arbeiten, sind auf dem aktuellen technischen Stand in Fotografie und Bildbearbeitung und damit auch fit für die Anforderungen im Bereich "Social Media".

 

Quelle: Waiblinger Kreiszeitung, 22.2.2013, Foto: Schlegel

BILDUNGSANGEBOTE WERDEN GUT ANGENOMMEN – ZWEI NEUE SCHULEN AB KOMMENDEM SCHULJAHR

„Unser Tag der Offenen Tür am 1. Dezember hat gezeigt, dass das Interesse an unseren Bildungsangeboten im Kreis weiterhin groß ist“, freut sich die Akademieleiterin Silvia-Rippa-Louis. 2012 sei einer der am besten frequentierten Tage der Offenen Tür gewesen, meint auch der Schulleiter des popcollege, Gren Babinecz. Als feste Größe hat sich mittlerweile die Kolping-Realschule in Fellbach und Umgebung etabliert, Grund genug für die Akademieleiterin, für das kommende Schuljahr ein allgemeinbildendes Gymnasium mit einem umfassenden Betreuungsangebot zu planen. „Die Bildungslandschaft hat sich in den vergangenen Jahren stark verändert und wird auch künftig extrem im Wandel begriffen sein“ so Rippa-Louis. Die Schülerzahlen sinken deutschlandweit, als freier Bildungsträger könne man darauf flexibler reagieren.

Darum ist der Ausbau des allgemeinbildenden Angebots an der Akademie eine der Säulen dieser Strategie. Einfach neue Schulen zu eröffnen nütze aber nichts, es gehe den Eltern und Schülern heute nicht so sehr um die Breite des Angebots als um qualifizierte Konzepte, welche die staatlichen Lehrpläne sinnvoll ergänzen können. Der Partner popcollege unter der Leitung von Gren Babinecz sieht ebenfalls die Notwendigkeit, neue Wege zu gehen ohne die eigenen Kernkompetenzen aus den Augen zu verlieren. „Mit unserem Berufskolleg Musik /Sound Design haben wir uns als staatlich anerkannte berufsbildende Schule etabliert, die den Schülerinnen und Schülern kreativen Freiraum und professionelle Anleitung bietet.“ Das bewährte Konzept soll auch das neue Berufskolleg für Technische Dokumentation mit der Ausrichtung Video Content und App-Design tragen, das sich derzeit in der Genehmigungsphase befindet und zum neuen Schuljahr starten wird. Regelmäßiger Beratungstag an der Akademie Fellbach und popcollege, Baumschulenweg 2/1, 70736 Fellbach immer dienstags von 16-18 Uhr.