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Abendgymnasium des Kolping-Bildungszentrums Heilbronn feiert 25-jähriges Bestehen


Man soll den Tag nicht vor dem Abend loben, sagt ein altes Sprichwort. Aber dann, nach Sonnenuntergang, wird mit Lob nicht gespart, was der Abend zum 25-jährigen Jubiläum des Abendgymnasiums im Kolping-Bildungszentrum Heilbronn trefflich bewiesen hat.

Eine Schule wie das Abendgymnasium verlangt seinen Schülerinnen und Schülern (im Laufe der Jahre fast 500 Absolventen) vieles ab, schon allein durch die Unterrichtszeiten am Abend, nach getaner Arbeit. Wenn diese Schule auch nach 25 Jahren noch ein Bildungs-Hit ist, dann haben Schulleitungen, Lehrer und Schüler etwas Tolles, Konstantes, Interessantes und Lohnendes auf die Beine des Zweiten Bildungsweges gestellt.

Dazu gehört, so Schulleiterin Dr. Inka Knittel „ein gerüttelt Maß an Enthusiamus“. Wie groß der tatsächlich ist, das beweisen Schüler- und Lehrertexte, die Jetzige und Ehemalige für die gelungene, 200 Seiten starke Festschrift „Bewegte Biographien“ geschrieben haben.

Sylvia Bretschneider und Andreas Frane vom Theater Heilbronn lasen Passagen aus den Festschrift-Beiträgen und die ganz persönlichen, ganz offenen und ganz individuellen Texte schufen eine vertraute, heitere und manchmal nachdenkliche Stimmung an diesem Abend. Lebensphasen und Positionen, eine Bandbreite von Witz bis Wehmut wurden aufgeblättert, die das Publikum sichtbar ergriffen haben. Umrahmt wurden Grußworte und Lesung vom Duo Tassilo Wichelhaus (Klavier) und Dieter Kowalski (Gitarre).


Die Leiterin des Kolping-Bildungszentrums Heilbronn Ilona Bräuninger ließ die 25 Jahre Revue passieren, von den Zeiten, als man sich noch Gedanken gemacht hat, ob man drei neue Stempel bestellen darf und beim Lernen und Lehren vom Vibrieren der Aerobic-Damen im Fitnessstudio, über dem Abendgymnasium gelegen, etwas abgelenkt war. Über eine Schule, die mit 170 Schülern ihren zahlenmäßigen Höhepunkt erreichte, bis zur heutigen anerkannten, stark frequentierten Schule, „die immer etwas Besonderes bleiben soll“ und die sie bei Dr. Inka Knittel in „verantwortungsvollen Händen und einem offenen Herzen“ gut aufgehoben sieht.

Das Leben vieler Menschen sei durch das Abendgymnasium bereichert worden, konstatierte Heilbronns Erster Bürgermeister Martin Diepgen in seinem Grußwort. Den Menschen den Weg auch zuzutrauen, den sie gewählt haben, und für sie eine gute Atmosphäre zur Wissensvermittlung zu schaffen, darin sieht Martin Diepgen die Arbeit und den Erfolg des Abendgymnasiums, denn: „Ein Mensch ist wie eine Knospe, die vieles braucht, um eine reiche, strahlende Blüte zu werden“.


Und für ihn ist klar, „das Abendgymnasium ist in Heilbronn gut aufgehoben“.

66 gute Gründe, warum das Abendgymnasium wichtig ist, haben 66 Persönlichkeiten aus dem öffentlichen Leben in und um Heilbronn für die Festschrift zu Papier gebracht und für Inka Knittel und ihr erfolgreiches Team spiegelt diese Vielfalt, wie außergewöhnlich das Abendgymnasium ist.

Das Jubiläumsfest bot viel Gelegenheit zum Austausch: Dr. Inka Knittel im Gespräch mit einem der ehemaligen Leiter des Abendgymnasiums, Achim Süßenbach.
Die rundum gelungene Festschrift fand Zustimmung auch bei den Lehrkräften des Abendgymnasiums.
Die zahlreichen Gäste ließen sich von dem unterhaltsamen und liebevoll zusammengestellten Programm verwöhnen.
Zwei Schauspieler des Heilbronner Theaters lesen aus der Festschrift.
Die Leiterin des Kolping-Bildungszentrums Heilbronn, Ilona Bräuninger, ließ die vergangenen Jahre Revue passieren und sieht das Abendgymnasium bei Dr. Inka Knittel gut aufgehoben.
Dr. Inka Knittel mit Heilbronns Erstem Bürgermeister Martin Diepgen (rechts) und Ehemann Anton Knittel (links neben ihr).
Heilbronns Erster Bürgermeister Martin Diepgen lobte die „gute Atmosphäre der Wissensvermittlung“ am Abendgymnasium.
Die musikalische Begleitung rundete das Jubiläumsfest des Abendgymnasiums ab.
Heilbronns Erster Bürgermeister Martin Diepgen folgte der Einladung zum Jubiläumsfest und tauschte sich im persönlichen Gespräch mit Dr. Inka Knittel aus.
Die Gründerin und erste Schulleiterin des Abendgymnasiums, Ingrid Skala, im Gespräch mit dem langjährigen Deutschlehrer Rainer Frank.