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Für die beiden Eingangklassen beginnt die Schulzeit am Sozialwissenschaftlichen Gymnasium (SG) des Kolping-Bildungszentrums Heilbronn mit dem Kreativwochenende in der Jugendherberge Heilbronn.

 

Die Schlange der Schülerinnen und Schüler füllt den gesamten Eingangsbereich der DJH Jugendherberge in Heilbonn. Die erste Aufwärmphase des Kreativwochenendes hat eben begonnen – mit dem „Barometer-Spiel“: Wer ist die älteste Schülerin? Wer hat den weitesten Weg in die Schule? Wer den kürzesten?  Bei jeder neuen Aufgabe, die die ‚Pädagogik und Psychologie’ - Lehrerin Patricia Seidel stellt, formiert sich auch die Schlange neu – immer unter Gekicher und Gelächter, getuschelten oder lauthals über die Köpfe hinweg geführten Diskussionen. Und die sind gewünscht und gewollt.

 

Denn im Mittelpunkt des Wochenendes steht natürlich das Kennenlernen der „Neuen“: Zum ersten Mal sehen sich an diesem Wochenende jene mehr als fünfzig erwartungsfrohen und erwartungsvollen Gesichter, die bereits wenige Tage später gemeinsam die Schulbänke in den Räumen des SG’s besetzen werden. Aus dem prüfenden Suchen, aus dem vorsichtigen Annähern dieses ersten gemeinsamen Moments werden im Laufe der Zeit Freundschaften entstehen, die die Schülerinnen und Schüler auf einem langen gemeinsamen Schulweg begleiten, die sie beschützen, stützen und tragen sollen.

 

Das Kreativwochenende hat eine gute und mittlerweile lange Tradition am Sozialwissenschaftlichen Gymnasium: Schon immer beginnt für alle Schülerinnen und Schüler die dreijährige Schulzeit am letzten Wochenende der Ferien in einer Jugendherberge, wo sich die neuen Klassen 1a und 1b auf mal spielerische, mal arbeitsintensive Weise kennen lernen. Eine wichtige Rolle kommt dabei – nomen est omen - den kreativen Teilen des Wochenendes zu: Nachdem am ersten Nachmittag in einer gemeinsamen Diskussions-Runde „Powerwörter“ gesucht wurden - Wörter, die die Schülerinnen und Schüler mit dem an diesem Wochenende beginnenden Weg in Verbindung bringen - wurden diese Wörter unter Anleitung von Grafik-Designer Diethelm Wonner malerisch gestaltet: Bunt, fröhlich, gegenständlich, abstrakt, groß- und kleinformatig, typographisch, in Acryl oder in Kreide – alles war erlaubt und erwünscht, so lange es zum Ausdruck individueller Befindlichkeit wurde.

 

Am darauffolgenden Tag lernen sich die Klassen erstmalig im Klassenverbund kennen. Die beiden Lehrerinnen Patricia Seidel und Daniela Dold beantworteten die dringendsten Fragen rund um das Schulleben und vorallem um das Profilfach "Pädagogik und Psychologie".

 

Die künstlerischen Arbeiten der Schülerinnen und Schüler werden das ganze Schuljahr 2016/2017 die Cafeteria und die Gänge des Sozialwissenschaftlichen Gymnasiums schmücken. Um alle Beteiligten, aber auch die älteren SG-Generationen, an einen aufregenden, guten und frohen Start in einen neuen Lebensabschnitt zu erinnern.

Holger Bäuerle 

 

Stimmen von Schüler/innen:

 

"Das Kreativ-Wochenende hat mir den Schulwechsel erleichtert und ich habe schnell viele neue Freunde kennen gelernt. Dank des Kreativ-Wochenendes hatte ich einen angenehmen Start in das neue Schuljahr. Ich kann es jedem empfehlen, da man sehr schnell Anschluss findet." Lisa O.


"Das Kreativ-Wochenende war für mich eine gute Möglichkeit einen Eindruck von meinen neuen Klassenkameraden zu bekommen und sie nahezu komplett medienfrei (ohne Handy) kennen zu lernen." Elisabeth Schradin

 

"Durch das Kreativ-Wochenende hatte ich sehr schnell das Gefühl, dass meine kommenden 3 Jahre am SG viel mit Zusammenarbeit und Miteinander zu tun haben. Meiner Meinung nach sind Schüler, die sich am SG bewerben, bereit für ein offenes Miteinander." Merle Coerschulte