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Träume können wahr werden


Das Sozialwissenschaftliche Gymnasium feiert sein viertes Abiturfest


Über 2550 Sterne zieren in Los Angeles den „Walk of Fame“, den Gehweg, auf dem die Prominenten der amerikanischen High Society geehrt werden. In Anlehnung an diesen Boulevard zierten am 26. Juni 48 Sterne, stellvertretend für 48 Abiturient/innen des Sozialwissenschaftlichen Gymnasiums, den Boden der Sulmtalhalle in Erlenbach. Unter dem Motto „20:15 – das Beste kommt zur Primetime“ legten die Schüler/innen ihren Abiball in ein „Hollywood-Gewand“, angefangen von der Bezeichnung der Schule als Kolping-Studio, über die Lehrkräfte als Regisseure bis hin zur Abi-Oscar-Verleihung.


Die Verleihung der Zeugnisse, Belobigungen und Preise übernahm Schulleiterin Anja Biller, welche sich in Anbetracht eines Abiturdurchschnitts von 2,3 als sehr zufrieden zeigte und folgende Erfolgsfaktoren herauskristallisierte: Zielstrebigkeit, Durchhaltevermögen und Ehrgeiz. Mit Nachdruck fügte sie hinzu: „Nicht vergessen sollten wir dabei die Freude am Tun und dessen Sinnhaftigkeit“.  In ihrer Abiturrede betonte Biller das mutige Festhalten an Träumen mit dem Verweis auf namhafte Berühmtheiten wie beispielsweise Walt Disney („Alles begann mit einer Maus“), Mozart oder Thomas Mann. Deren kurvenreiche Biographien erläuterte sie augenzwinkernd mit einem vietnamesischen Sinnspruch: “Auch Umwege erhöhen die Ortskenntnis“.


An die Zeit der Pflichtlektüren und der Matheaufgaben, des Büffelns und der Klassenarbeiten erinnerten Shannon McAndrews und Nina Lippert in ihrer Abiturientenrede. Vor drei Jahren haben sie sich bei einem Kennenlern-Wochenende „auf neue Menschen eingelassen“ und es habe sich „gelohnt“.  In einem „Abenteuerfilm“ haben sie mitgespielt, mit Erfolgen und Niederlagen. Nun reizen die „Lust auf Neues“ sowie der „Griff nach den Sternen“.  Viel erlebt haben sie in den gemeinsamen Jahren, Freundschaften sind entstanden und die Schülerinnen und Schüler hoffen, dass sich diese auch in die kommende Zeit retten lassen, „jeder wird seinen Weg gehen, wir freuen uns aber, uns hier und da wiederzusehen“. „Klopft euch selbst auf die Schulter“ rieten die beiden Rednerinnen ihren Mitschülern und endeten mit Andreas Bouranis Lied „Ein Hoch auf uns“.


Neben diesen offiziellen Programmpunkten war der diesjährige Abiball vornehmlich musikalisch geprägt: So umrahmten die SG-Band sowie eine extra für diesen Anlass gegründete Jahrgangsband mit stimmungsvollen Stücken den Abend. Weiterhin ließen es sich die männlichen Abiturienten nicht nehmen, ihre weibliche Seite in Form eines Männerballetts zu präsentieren. Eine Herausforderung für die Lehrkräfte stellte die Sequenz „Schlag den Lehrer“ dar, in welcher sich die Lehrer sowohl in sportlicher als auch in kognitiver Hinsicht mit den Schülern messen durften.


Einen besonderen, nachdenklichen Abschluss bildete der Vortrag des französischen Stückes „Je vole“ („Ich fliege“),  welches vornehmlich an die Familienmitglieder im Saal gerichtet war: 


„Liebe Eltern, ich gehe weg
ich liebe euch, aber ich gehe weg […]
Versteht mich richtig, ich fliege aus“


Mit der Gewissheit, die Schüler/innen nach etwas Zeit und um viele Erfahrungen reicher wieder-zusehen, bedankt sich das SG bei den diesjährigen Abiturient/innen für die letzten 3 gemeinsamen Jahre und das gelungene Abschlussfest.


Preise erhielten:

Pädagogik und Psychologie: Sophia Roeger,
Biologie:  Sophia Roeger, und Aileen Schürle
Scheffelpreis: Shannon Mc Andrews


Vorgeschlagen für die Studienstiftung wurde: Daniel Klawitter
SG-Preis für die Jahrgangsbeste: Sophia Roeger (1,2) und Shannon Mc Andrews (1,2)