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Das DAZ am Sozialwissenschaftlichen Gymnasium

 

Laureen Ledbetter vom DAZ am Sozialwissenschaftlichen Gymnasium

Die Dozentin Lauren Ledbetter vom Deutsch-Amerikanischen Zentrum in Stuttgart war zum zweiten Mal bei uns am Sozialwissenschaftlichen Gymnasium des Kolping-Bildungszentrums Heilbronn. Gründe waren nicht nur die US-amerikanische Außenpolitik, die unsere SchülerInnen beschäftigt, sondern auch die Tatsache, dass zwei Wochen später die Kommunikationsprüfungen in Englisch für die Abiturienten statt finden. So saßen denn alle AbiturientInnen gespannt lauschend beim Vortrag da und hörten den knapp zweistündigen, englischsprachigen Vortrag zu. Laureen Ledbetter verstand es meisterhaft, kurzweilig - und natürlich in englisch -  über die Aufgaben der Außenpolitik zu reden. Dazu unternahm sie einen kurzen Streifzug durch die US-Geschichte. Natürlich durften Fragen während der Präsentation gestellt werden, was von etlichen SchülerInnen ausgiebig gemacht wurde.

Beispiele für die Beziehungen zu anderen Nationen und deren Außendarstellung beschrieb Lauren Ledbetter mit „soft power“ und „hard power“. So erreichte Deutschland im Jahr 2014 den ersten Platz bei der „soft power“, weil es sich durch gewonnene Fußballweltmeisterschaft und durch seine guten Autos gut präsentiert und vermarktet hatte. Taktvoll vermied sie es auf die schlechtere Platzbelegung Deutschlands beim „soft power“ in 2015 und 2016 aufgrund des „defeat device“ von Volkswagen einzugehen.

In einem Überblick präsentierte die Dozentin geschichtlich relevante Ereignisse der USA sowie die jeweilige Außenpolitik der damaligen US-Präsidenten  und erläuterte hierzu die Hintergründe. Beginnend beim Isolationismus über die Phase der Expansion und die Rolle der USA in den beiden Weltkriegen, dem darauf folgenden Kalten Krieg und dem Zerfall der Sowjetunion mit der USA als einzig verbleibender Supermacht mit globalen Interessen. Weiter ging es ins nächste Jahrtausend mit „9/11“, das als Zäsur den „Krieg gegen den Terror“ in Afghanistan und Irak mit sich brachte und Bekämpfung der ISIS. Zum Schluss wurde der gegenwärtige, neue Präsident Donald Trump mit seiner „America first“-Strategie erwähnt, auch wenn die US-amerikanische Außenpolitik mit den Beziehungen zu anderen Ländern und Organisationen noch nicht abschätzbar ist.

                                                                                                   Dr. Christiane Weigner