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Manege frei! Zirkusprojekt im Rahmen des Sozialpraktikums

Barbara Eckholdt / pixelio.de

Im Rahmen des Faches Pädagogik und Psychologie machen die Schülerinnen und Schüler der 11. Klasse am Sozialwissenschaftlichen Gymnasium des Kolping-Bildungszentrums Heilbronn ein 14-tägiges Praktikum in einer sozialen Einrichtung. Um ihre Selbstständigkeit zu entwickeln, suchen sie sich ihren Praktikumsplatz selbst. Nach der praktischen Übung erstellen die Schülerinnen und Schüler eine schriftliche Dokumentation darüber und präsentieren diese im Rahmen des Unterrichts. „Hier kommen unsere Schülerinnen und Schüler erstmals mit dem wissenschaftlichen Arbeiten in Berührung“, weiß Schulleiterin Anja Biller. Eine wichtige Erfahrung zur Vorbereitung auf den Seminarkurs in der Jahrgangsstufe 1.

 

Philipp Wolpert hat sich für ein Praktikum an seiner alten Schule, der Eberhard-Schweizer-Grundschule (ESG) Unterheinriet, entschieden. Der Schüler der 11b hospitierte zunächst bei jeder Klasse in den regulären Unterrichtsstunden. Die Sportstunden gestaltete er von Anfang an gemeinsam mit der Sportlehrerin. „So bekam er einen guten Einblick in die Fähigkeiten und den Entwicklungsstand der Kinder“, erläutert Sigrun Beck, Leiterin der ESG. Wolpert hat im Rahmen dieses Sportunterrichts mit den Klassen eins bis vier ein Zirkusprojekt auf die Beine gestellt. Der 17-Jährige hat mit den Schülern geübt sowie die Choreographie und Regie übernommen. Am Ende der 14 Tage stand die Zirkusvorstellung auf dem Programm, 130 Zuschauer waren gekommen. „Jüngeren Kindern etwas beizubringen hat mir besonders gut gefallen und war eine besondere Erfahrung für mich“, erläutert Wolpert, den das Thema Zirkus schon immer begeistert hat. „So etwas wollte ich immer schon mal machen!“

 

Dass ihm seine alte Schule die Möglichkeit zu einem Praktikum gegeben hat, war somit gewinnbringend für alle Beteiligten. Schulleiterin Sigrun Beck: „Es gelang ihm in beeindruckender Weise, alle Kinder ihren individuellen Fähigkeiten entsprechend einzusetzen. Alle waren mit Begeisterung dabei und waren stolz, vor Publikum auftreten zu dürfen. Die gemeinsame Arbeit an diesem Projekt förderte die Klassengemeinschaft der Kinder und ihr Zusammengehörigkeitsgefühl.“