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RESPEKT-Gewaltprävention 2015

Filmteam begleitet Präventionsprojekt „RESPEKT“ am Sozialwissenschaftlichen Gymnasium

 

Video zum Projekt

Außergewöhnliche Gäste konnten am Sozialwissenschaftlichen Gymnasium des Kolping-Bildungszentrums Heilbronn begrüßt werden: Ein Filmteam aus Berlin war angereist, um das  Präventionsprojekt „RESPEKT“ gegen häusliche Gewalt mit Michaela Bertsch aufzunehmen. Gezeigt werden soll der Zusammenschnitt des Workshops am 25. November in der Bundeshauptstadt. Dort wird dann auch der Gewinner des mit 10.000€ dotierten Sozialpreises „innovatio 2015“ bekannt gegeben. Schon jetzt steht fest: „RESPEKT“ gehört zu den zehn besten Finalisten der insgesamt 160 eingereichten Projekte und wird – falls nicht mit dem Hauptpreis ausgezeichnet – auf jeden Fall mit 2000 Euro belohnt.

 

„Häusliche Gewalt ist ein herausforderndes Thema“, schickte Michaela Bertsch zu Beginn des Workshops voraus. „Häusliche Gewalt findet hinter geschlossenen Türen statt und dort, wo man sich eigentlich sicher und geborgen fühlen sollte“, so die Projektverantwortliche und Mitarbeiterin der Beratungsstelle für Frauen beim Diakonischen Werk Heilbronn. Jede vierte Frau sei mindestens einmal in ihrem Leben betroffen, in 60 Prozent der Fälle seien auch Kinder und Jugendliche  involviert. Verschiedene Arten von häuslicher Gewalt gebe es, erklärte Michaela  Bertsch in ihrem informativen und spannend gestalteten Workshop, bei dem die Schülerinnen und Schüler der 1b  begeistert mitmachten: Unter körperlicher Gewalt könnten die weiblichen und männlichen Betroffenen ebenso leiden wie unter psychischer, sexueller, ökonomischer und/oder sozialer Gewalt.

 

„Wir gehen weniger davon aus, dass unsere Schüler in ihren Familien mit dem Thema konfrontiert werden“, erklärte Schulleiterin Anja Biller. „Vielmehr geht es darum, dass sie später im Beruf mit Betroffenen in Kontakt kommen.“ Und so gab Michaela Bertsch den Jugendlichen nach einem Rollenspiel auch mögliche Hilfestellungen mit auf den Weg: Keine Ratschläge erteilen, Vertrauen aufbauen, Ich-Botschaften aussprechen, immer wieder signalisieren, dass man Hilfe anbietet. „Bei häuslicher Gewalt darf man auf keinen Fall wegschauen. Ganz besonders dann nicht, wenn Kinder und Jugendliche betroffen sind“, so das Fazit der Projektverantwortlichen.