Diese Webseite nutzt Cookies

Diese Webseite nutzt Cookies zur Verbesserung des Erlebnisses unserer Besucher. Indem Sie weiterhin auf dieser Webseite navigieren, erklären Sie sich mit unserer Verwendung von Cookies einverstanden.

...
Heilbronn
Heilbronn
Suche in Heilbronn
Facebook IconE-Mail Icon

Die Freiheit, eigene Entscheidungen zu treffen

 

Das Sozialwissenschaftliche Gymnasium feiert sein fünftes Abiturfest

 

Es war zu Silvester im Jahr 1989, als David Hasselhoff an der Berliner Mauer vor über 500 000 Menschen sein Lied „Looking for freedom“ sang, und der Song spätestens seit dem Mauerfall als Freiheitshymne gilt. Die Abiturient/innen des Sozialwissenschaftlichen Gymnasiums nahmen den Titel auf und feierten am 30. Juni 2016 ihre Zeugnisübergabe in der Erlenbacher Sulmtalhalle mit einem Abiball unter dem Motto „ABI looking for freedom“.

 

„Offensichtlich sehnen Sie sich nach Freiheit. Das bedeutet aber, dass Sie bisher in Zwängen gefangen waren“, vermutete Schulleiterin Anja Biller hinsichtlich des Begriffes „Freedom“ und nannte als Beispiele: Den Zwang zum Lernen, verbunden mit dem Zwang, Leistung zu erbringen und Erwartungen zu erfüllen. Auch sei es ein Zwang, sich in ein Schulsystem und den damit verbundenen Anforderungen einzufügen. „Das alles haben Sie mit Bravour gemeistert“, lobte Biller. Dies belege der Gesamtdurchschnitt im Abitur von 2,3 sowie die Tatsache, dass zwei Drittel der 50 Absolventen die Hochschulreife mit Auszeichnung bestanden hätten.

 

Neben guten Noten sei aber auch die soziale und ethische Kompetenz sowie Menschlichkeit von Bedeutung: Die vielen gemeinsamen Aktivitäten, Projekte und Studienreisen etwa hätten gezeigt, „dass wir Ihnen mehr vermitteln konnten als reines Schulwissen“, so Anja Biller, die die Schüler/innen im Jahr 2013 als ihren ersten Jahrgang als Schulleiterin des Sozialwissenschaftlichen Gymnasiums begrüßte. Das Abi-Motto aufgreifend, gab sie den Absolventen auf den Weg: „Nehmen Sie sich die Freiheit, Ihre eigenen Entscheidungen zu treffen, frei von inneren und äußeren Zwängen. Mehr denn je braucht unsere Gesellschaft junge Menschen, die mit Ideen und Verantwortungsbewusstsein vorangehen und sich für die Freiheit einsetzen.“

 

Einen Rückblick auf die vergangenen drei Jahre unternahm Kyra Lenoudias in ihrer Abiturientenrede, verbunden mit einem amüsanten Exkurs über Wissen und Nicht-Wissen. Ihr Fazit: „Unsere Freiheit sollte nicht darin bestehen, zu tun und zu lassen, was wir wollen, sondern uns selbst zu fragen, was wir wissen wollen, wonach wir streben, und was wir riskieren wollen, um uns unsere ganze Weisheit zu erschließen.“

 

Ihrem Drang nach Freiheit gaben die Abiturienten dann auch im Bereich der Unterhaltung nach: Neben der musikalischen Umrahmung durch die SG.Band und die eigens gegründete Jahrgangsband, standen Lehrerparodie, „Dalli Dalli“ und ein Tanz auf dem abwechslungsreichen Programm. Im gemeinsamen Abschlusslied hieß es dann: „Die Welt ist klein, und wir sind groß.“

 

FOTOS: Studio B, Julia Machmeier

Preise erhielten:

Geschichte: Güven Hasibe

Pädagogik und Psychologie: Philipp Wolpert

Biologie: Hannah Karrer und Sarah-Lena Stirn

SG-Preis für die Jahrgangsbeste: Sarah-Lena Stirn

Sozialpreis: Marcel Herrmann

Scheffelpreis: Hannah Karrer

Vorgeschlagen für die Studienstiftung des deutschen Volkes: Philipp Wolpert