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SME-TIC – Neue Anwendungen für Innovation und Beschäftigung

 

Das Projekt

Die Motivation für das Projekt lag in einer Kombination von zwei verschiedenen Problemstellungen in der Region La Rioja, Spanien. Dies war zum einen ein Fachkräftemangel im Bereich der Neuen Technologien, der vor allem in großen Unternehmen stark ausgeprägt war. In kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) wurde kaum Bedarf an diesen Arbeitskräften verzeichnet, da dort nur unzureichendes Wissen über das Potenzial der Neuen Technologien vorhanden war. Die zweite Problemstellung betraf die Arbeitsplatzsituation junger Geisteswissenschaftler. Während die Absolventen von Studiengängen der Neuen Technologien wegen der hohen Nachfrage in der Regel keine Probleme hatten, einen Arbeitsplatz zu finden, sahen sich jungen Geisteswissenschaftler mit hoher Arbeitslosigkeit konfrontiert. Davon waren insbesondere jungen Frauen betroffen, da diese in den Studiengängen der Geisteswissenschaften zahlenmäßig stärker vertreten waren als männlichen Studenten.


Aus dieser Ausgangslage leiteten sich folgende Zielsetzungen des Projekts ab: junge arbeitssuchende Graduierte der Geisteswissenschaften - insbesondere weibliche - sollten eine berufliche Neuqualifizierung im Bereich der Informations- und Kommunikationstechnologien erhalten und bei der Suche nach dem ersten Arbeitsplatz unterstützt werden. Dadurch sollten ihre Chancen auf dem ersten Arbeitsplatz verbessert werden. Ein weiteres Ziel war, KMU Know-how in den Bereichen innovativer Technologien zu vermitteln, Kosteneinsparungen durch eine Verbesserung der Betriebsführung und Verwaltung zu ermöglichen sowie die Wettbewerbsfähigkeit zu steigern.


Das Projekt umfasste folgende Maßnahmen: 30 junge arbeitssuchende Geisteswissenschaftler erhielten eine Qualifizierung und Weiterbildung im Bereich Informations- und Kommunikations-Technologie. Für die teilnehmenden KMU wurden geeignete IT-Anwendungen entwickelt bzw. ausgewählt und die Anwendungsmöglichkeiten vorgestellt. Die Implementierung der IT-Anwendungen im Unternehmen erfolgte durch die Hochschulabsolventen. Sie hatten dabei verschiedene Aufgaben wahrzunehmen: Untersuchung des Rechnereinsatzes im Unternehmen entsprechend der Bedürfnisse, Erstellung von Plänen zur IT-Ausbildung der Mitarbeiter des Unternehmens, Aktionen zur Potenzierung des E-Mail-Einsatzes für die Kommunikation mit Kunden und Lieferanten, Gestaltung der Web-Seite (Corporate Identity), Marketing und Werbung per Internet sowie Gestaltung von Katalogen.

 

Projektpartner
ADER Agencia de Desarrollo Económico de La Rioja, Logroño, Spanien (Koordinator)
AREA+Network S.L., Barcelona, Spanien
AS International, Manchester, UK
eco4ward, Graz, Österreich
Fundación San Valero, Zaragoza, Spanien
FER Eiles 213, Logroño, Spanien
Fundaçao da Juventude, Oporto, PortugalI.U.T. de St. Denis Universite Paris 13, Paris, Frankreich
Kolping-Bildungswerk Württemberg e.V., Kolping-Bildungszentrum Ulm, Deutschland

Ansprechpartnerin
Janine Koark, Assistenz EU point projects & more
janine.koark@kolping-bildungswerk.de

EU-Förderprogramm
Leonardo da Vinci – Pilotprojekte

Fördersumme
364.635 €

Förderzeitraum
01.11.2002 - 30.04.2004

Dieses Projekt wurde mit Unterstützung der Europäischen Kommission finanziert. Die Verantwortung für den Inhalt dieser Veröffentlichung (Mitteilung) trägt allein der Verfasser; die Kommission haftet nicht für die weitere Verwendung der darin enthaltenen Angaben.