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Mittwoch, 14.01.2015 13:10  – 

Neue Spiele-App „Change City“ gegen Diskriminierung



Eine Stadt ohne Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus ist das Ziel des neuen interaktiven Computerspiels „Change City“. Die Spielerinnen und Spieler sind mit extremistischen und fremdenfeindlichen Situationen konfrontiert. Sie müssen auf Grundlage der demokratischen Verfassung Konflikte lösen, werden für ihr Engagement mit Bonuspunkten belohnt und entwickeln so ihre Stadt positiv weiter.


Mit „Change City“ ist nun ein modernes Instrument der Extremismusprävention entstanden. Die Landeskoordination Baden-Württemberg von „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ in Trägerschaft des Kolping-Bildungswerks Württemberg e.V., gefördert vom Ministerium für Integration sowie vom Ministerium für Kultus, Jugend und Sport und das Landeskriminalamt Baden-Württemberg haben dieses Projekt auf den Weg gebracht. „Im Fokus unserer Bemühungen steht, dass sich Schülerinnen und Schüler aktiv gegen Diskriminierungen engagieren und Zivilcourage zeigen. Mit „Change City“ lernen sie spielerisch heikle Situationen zu meistern“, sagte LKA-Präsident Dieter Schneider am 9. Januar 2015 in Stuttgart.


Die Intension von „Change City“ ist es, Informationen, Wissen und Fähigkeiten zu unterschiedlichen Themengebieten der Gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit zu vermitteln. Ferner soll das Spiel die Jugendlichen ermutigen, Zivilcourage zu zeigen.


Das Serious Game unterscheidet sich von klassischen Lernspielen, indem es die Lebenswelt der Jugendlichen abbildet. „Change City“ konfrontiert die Jugendlichen mit verschiedenen Situationen und Konflikten, die sie aus ihrem Alltag und ihrer Lebenswelt kennen. Es soll spielerisch dazu beitragen, dass Meinungen, Verhaltensweisen und Ansichten überdacht und eigene Handlungsstrategien entwickelt werden.“, so Dr. Klaus Vogt, Vorsitzender des Vorstands des Kolping-Bildungswerks Württemberg e.V..


„Change City“ ist als Browser-Game am Computer und mobil auf dem Smartphone und Tablet spielbar. Die Spielerinnen und Spieler können hierbei mehr als 100 Spielaufgaben lösen. In diesem Aufbauspiel müssen sie eine funktionierende Gesellschaft errichten und sind dabei ständig mit verschiedenen Facetten der Gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit wie beispielsweise Fremdenfeindlichkeit, Islamfeindlichkeit und Rechtsextremismus konfrontiert.


Neu ist: Die Entwickler wendeten bei „Change City“ die wissenschaftliche Methode des partizipativen Designs an. Dabei wurden Personen der primären Zielgruppe, junge Menschen im Alter von zwölf bis 16 Jahren, in den Entwicklungsprozess miteinbezogen.


Dank der modulartigen Spielanlage können die Entwickler auf neue Phänomen und Geschehnisse reagieren. Das schafft die Möglichkeit, das Spiel kontinuierlich zu erweitern und zu aktualisieren. So bleibt „Change City“ auch langfristig interessant. Zudem können sich die Spielerinnen und Spieler aktiv einbringen und zur Weiterentwicklung ihre eigenen Ideen beisteuern. Ferner wird derzeit ein Workshop-Modul für Schulklassen entwickelt. Das Spiel ist somit auch als Lehrmittel geeignet.


„Change City“ steht kostenlos im App Store und Google Play Store zum Download bereit. Weitere Informationen unter: changecity.de


Ein Bericht von N24:




Presseauskünfte:
Kolping-Bildungswerk Württemberg e.V.
Frau Großmann
Tel. 0711 21472 530


Landeskriminalamt Baden-Württemberg
Herr Haug
Tel. 0711 5401 3012